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Belletristik
Reiseglück in Zeiten des Chaos
von Ute Büchter-Römer
Es gibt ein Glück des Reisens. Reisen eröffnet die Möglichkeit, neue Menschen, neue Eindrücke und Erlebnisse gewinnen zu können. Die dargestellten Erlebnisse gründen auf einer persönlichen Beziehung zur Musik, zu ihren unterschiedlichen Ausdrucksformen und Berührungen der verschiedensten Emotionen. Die durch das Reisen entstehenden Glücksmomente durch Erfahrung der Transzendenz der Musik und des lebendigen Austauschs mit den Menschen, schaffen Freude, erzeugen Glücksmomente. Sie helfen, nach Meinung der Autorin, Bedrängungen und bedrohliche Szenarien des Lebens zu bestehen und zu überwinden. Die sprachlichen Bilder der Reise-Musik-Erlebnisse mögen Anstoß zum persönlichen Aufbruch in diese Klang- und Bildwelt geben.
Ute Büchter-Römer wurde in Ahrweiler/ Bad Neuenahr geboren, studierte nach ihrer Schulzeit in Krefeld Musik und Germanistik an der Musikhochschule und der Universität in Köln und ging zunächst in den Schuldienst. 1989 promovierte sie an der Universität GHS Duisburg bei Frau Prof. Dr. Ilse Storb mit dem Thema: „New Vocal Jazz – die Stimme in der Zeitgenössischen Improvisierten Musik“. Das Habilitationsstipendium des Landes NRW führte 1995 mit dem Thema: „Aspekte des Neuen Musiktheaters und Strategien seiner Vermittlung“ zur „Venia legendi“ an der Universität zu Köln. 2004 wurde sie zur Professorin der Universität Köln ernannt.
Veröffentlichungen zu Komponistinnen u.a. die Rowohlt-Bildmonographie zu Fanny Mendelssohn-Hensel 2001. Bei Ricordi in München erschienen „Reflexe des Unbehausten – Ein Einführung in das zeitgenössische Musiktheater“ 2007, „Spitzenkarrieren von Frauen in der Musik“ (2011) und „Spitzenkarrieren von Männern in der Musik“ (2012). Rundfunksendungen zu Neuer Musik und Jazz beim BR, WDR sowie beim DLF. Vortragsreisen nach Berlin, Darmstadt, Düsseldorf, Leipzig, Dresden, Weimar, Thun (CH), Bern (CH) Graz (A), San Diego (USA), Fiuggi b. Rom, Montepulciano (I), Paris (F) sowie für die Stiftung Denkmalschutz in Haus Stapel.